Hundebeschäftigung

 

Nasenarbeit

Hunde Orientieren sich stark mit ihrem Geruchssinn. Sie schnüffeln, schnuppern, wittern und riechen. Während eines Spazierganges verfolgen sie andere Hunde, Wildtiere und Menschen, die Nase ist fast immer aktiv.

Der Mensch nutzt seit vielen Jahren den herausragenden Geruchssinn des Hundes: Jagdhunde, Rettungshunde und Spürhunde sind nur einige Beispiele für sein können.

Der heutige Familienhund ist was seine Nasen-Fähigkeit angeht haüfig unterfordert, seine für den Menschen nur schwer vorstellbare Geruchswelt wird nur selten gefördert oder gar genutzt.

Nasenarbeit ist für den Hund sehr wichtig es macht ihm Spaß und schult zudem die Konzentrationsfähigkeit.


Gegenstandssuche

Gegenstandssuche ist die angelernte, vom Hundeführer veranlasste Aktivität eines Hundes zur Auffindung von Gegenständen. Grundlage der Gegenstandssuche ist die besondere Fähigkeit von Hunden bei der Unterscheidung unterschiedlicher Gerüche.

Die Gegenstandssuche ist Teil der Ausbildung zum Gebrauchshund und eine eigenständige Disziplin im Hundesport.

Ein wesentliches Element bei der Gegenstandssuche ist, dass der gefundene Gegenstand durch den Hund angezeigt ("verwiesen"), nicht aber aufgenommen wird. Der Hund wird so erzogen, dass er den gesuchten Gegenstand zwar als Beute betrachtet, aber die Befriedigung seines Beutesuch-(Instinkt) es von seinem Führer erfährt, z.B. durch besonderes Lob, Erhalt des Lieblingsspielzeugs oder Leckerchen. Auf diese Weise wird eine direkte Einwirkung des Hundes auf den zu suchenden Gegenstand oder seine nähere Umgebung vermieden.

Der Hund lernt also, dicht am gefundenen Gegenstand (wo möglich Nasenkontakt) ruhig zu verweilen und das Herankommen des Hundeführers abzuwarten.


Fährtenarbeit

Unter der Rubrik Fährtenarbeit können sich nur die Wenigsten etwas vorstellen. Hier werden keine verletzten Menschen oder Tiere verfolgt, sondern wir geben dem Hund die Möglichkeit, seine überdurchschnittlichen Riechfähigkeiten, die ihm bekanntlich angeboren sind, auszuleben. Hierfür gehen wir selbst eine bestimmte Strecke mit verschiedenen Winkeln und unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit. Der Hund wird nach einer gewissen Zeit die zurückgelegte Strecke wieder finden.

Hunde mit einer besonders gutem "Näschen" eignen sich besonders für die Fährtenhundeausbildung. Bei der Fährtenarbeit muss der Hund in einem Gelände durch den Einsatz seines Geruchsinnes Gegenstände finden und den erfolgreichen Fund seinem Hundeführer durch entsprechendes Verhalten anzeigen.

Bei dem Einstieg in die Fährtenarbeit wird die angeborene Fähigkeit eine Spur mit der Nase zu verfolgen genutzt. In der weiteren Ausbildung lernt der Hund auf das Hörzeichen "Such" die von seinem/seiner Hundeführer/in gelegten Spur so weit zu verfolgen, bis er am Ende seine Belohnung erhält. Zertretene Gräser, Kleinstlebewesen und die verletzte Ackerkrume strömen Gerüche aus, die der Hund mit seiner feinen Nase aufnehmen und von dem andersgearteten Geruch der Umgebung unterscheiden kann. Diese Fährte lernt der Hund zu folgen. Zunächst geradeaus, aber dann mit steigender Schwierigkeit auch mit Bögen sowie rechten und spitzen Winkeln. Das ganze dann auf unterschiedlichem Gelände bzw. mit Geländewechseln auf der Fährte.

Die Ausbildung findet nicht auf dem Hundeplatz statt, sondern in der freien Natur, wie z.B. auf Wiesen oder Äckern.


Longieren / Zirkel

Das Longieren kennt man von Pferden. Das gleiche ist mit Hunden umsetzbar. Beim Longieren wird die Aufmerksamkeit, der Blickkontakt und der Grundgehorsam gefestigt.

Der Hund kann seinen Bewegungsdrang ausleben und steht trotzdem unter der Kontrolle des Hundeführers. Festigt die Kontrolle des Hundes auf Distanz.

Was man alles beim Longieren ausbauen und erweitern kann und vor allem, welchen Spass Mensch und Hund dabei haben kann, lernen interessierte Hundehalter in einem unserer Longierkurse.

Das Longieren hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz. Durch Blickkontakt, Körpersprache und nonverbale Zeichensprache wird die Bindung zum Hundehalter aufgebaut, verbessert und gefestigt. Longieren bedeutet aber nicht nur stupides im Kreis laufen sondern verlangt eine hohe Konzentration und ein enormes Laufpensum vom Hund. Ein sprintender Hund legt die ca. 60 m Laufstrecke in fünf bis sechs Sekunden zurück. Der Hund wird also vom Kopf und körperlich Ausgelastet. Aber VORSICHT vor Erschöpfung und Überforderung des Hundes. Wir Menschen haben dieses Laufpensum ja nicht zu bewältigen. Darum ist es sehr wichtig, das Training nicht erst dann zu beenden wenn der Hund schon anzeigt, dass er nicht mehr kann. Wie bei jedem anderen Training: Aufhören wenn es am "SCHÖNSTEN" ist. So bleibt die Arbeitsfreude des Hundes erhalten. Es sollte auch nicht länger als 5-10 Minuten am Stück longiert werden.

Die Grösse und die Kondition des Hundes geben die Longierdauer vor, genau wie die Pausen zwischen den Übungseinheiten.


Agility

Im Vordergrund steht die Bewältigung eines Hindernisparcours. Gemeinsam lernen Sie sich mit Ihrem Hund per Fingerzeig und Kommandos wie links, rechts, voraus, langsam ect. zu verständigen. Gemeinsam mit Ihrem Hund lernen Sie den Parcour zu bewältigen. Ein Agility-Hindernisparcour besteht aus Sprunghindernissen, Geräte durch die der Hund springen bzw. laufen muss wie z.B. einen Reifen, Schlauch, Tunnel, Wippe, einen Steg, eine Sprungwand über die Ihr Hund drüber muss, Gehorsamsgeräte, wie einen Tisch auf dem Ihr Hund z.B. Sitz machen muss sowie Geschicklichkeitsgeräte wie den Slalom.

Durch Agility erhält Ihr Hund den Sport und die Bewegung die er braucht, er bleibt fit und gesund.

Alter, Rasse und Geschlecht spielen keine Rolle, jeder kann bei Agility mitmachen!


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Nasenarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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